Preisverleihung des Europäischen Wettbewerbs 2022

Maxim Shumilov erhält den Bundespreis


Das Motto des diesjährigen 69. Europäischen Wettbewerbs war „Nächster Halt: Nachhaltigkeit“.
Ein äußerst wichtiges Thema, das ich sehr gerne mit unterschiedlichen Schwerpunkten in meinen Klassen behandelt habe.
Für die Klassen 5, 6, und 7 hieß das zu bearbeitende Thema: „Was krabbelt und fliegt denn da?“
Wir haben uns zu Beginn des Schuljahres intensiv mit Insektenzeichnungen beschäftigt und das Thema Artenschutz aufgegriffen. Zum Schuljahresende schließt sich der Bogen wieder, momentan gestalten wir Tiermasken für das Artenschutzprojekt in Kooperation mit dem Zoologischen Stadtgarten.
Für ihre Arbeit wurden aus der 5a Viktoria Huber und Emma-Marie Bock mit einem Landespreis, Willi Rahmel und Elsa Krauß mit einem Ortspreis ausgezeichnet. In der 5b erhielten Bela Eckstein und Jonathan Ertle sowie David Heckert einen Ortspreis. Lena Jerabek wurde in der 6a mit einem Landespreis ausgezeichnet, Alexandru Blas, Luka Citar und Dejan Mandic erhielten für ihre Malereien einen Ortspreis. In der 6c hießen die Preisträgerinnen Nisa Akdis (Ortspreis), Mina Sterz (Ortspreis), Kerstin Thomas (Ortspreis) sowie Xingyi Zhang (Landespreis).
Frau Hölzle-Kuhn hat mit der Klasse 6b teilgenommen, Jessica Hoffmann und Anna Selva haben einen Ortspreis erhalten.
In der Klasse 7b behandelten wir das Thema in einem Comic. Anfangs experimentierten wir mit Lyrik-Comics, daraus entwickelten sich neue Zugänge in der Gestaltung.
Aran Pilic und Niklas Graesser entschieden sich für eine Gemeinschaftsarbeit und wurden mit einem Ortspreis ausgezeichnet, Maxim Braun und Theodor Wolf erhielten ebenso einen Ortspreis.
Für besonderes Interesse sorgte der Comic von Maxim Shumilov. Er wurde mit einem Bundespreis ausgezeichnet, die höchste Auszeichnung, die dieser Wettbewerb bietet und natürlich eine ganz besondere Ehre. Sein Comic sticht nicht nur durch seine Länge hervor, sondern ganz besonders zeigt sich darin Maxims zeichnerisches Talent.
In der Klasse 8b haben wir das Thema „The Art of Nature“ in Form einer Radierung aufgegriffen. Alina Zirke erhielt hierfür den Ortspreis.
Dass nicht nur mir das Thema des Wettbewerbs äußerst wichtig ist, zeigte auch die große Zahl an Schulen, die in diesem Jahr am Wettbewerb teilnahmen. Insgesamt nahmen 58.000 Schüler*innen teil. Nachdem die Wettbewerbsbeiträge bereits im Februar eingereicht wurden, war es dann am 29.06.22 soweit. Die Preisträger*innen wurden von der Europa-Union Karlsruhe sowie der Stadt Karlsruhe zur Preisverleihung in das Rathaus eingeladen. Bürgermeister Lenz überreichte unseren 25 Preisträger*innen die Urkunden und Preise.
Mit den Europabad-Gutscheinen wünsche ich unseren Schüler*innen nun jede Menge Abkühlung während der heißen Tage. Mein besonderer Dank geht auch an alle Mitschüler*innen, denn nur in einer guten Arbeitsatmosphäre können so viele preisgekrönte Arbeiten entstehen.


Lena Ensslen


04.07.2022