KaNt-GyMnASium

Prävention

Das Präventionsteam besteht aktuell aus folgenden Lehrkräften: Antje Bachmann
Kerstin Essler
Sonja Sandner
David Horn

  • Ausgebildet als Präventionslehrer durch Fortbildungen des Regionalen Arbeitskreises Prävention.

  • Etabliert ist das mehrtägige Projekt »Gemeinsam Klasse Sein«, was seit dem Schuljahr 2018 in allen sechsten Klassen in der Projektwoche nach den Faschingsferien durchgeführt wird.
    In kognitiv-analytischen, kreativen, spielerischen und kommunikativen Phasen wird das Thema Mobbing ganzheitlich untersucht. Es werden fiktive Beispiele und wenn erwünscht eigene Erlebnisse verglichen und alternative Handlungsmöglichkeiten besprochen. Die Klassengemeinschaft wird durch intensiveres Kennenlernen, Spiele und Gespräche gestärkt und eigene Ideen der Klassen weiterentwickelt. Beispiele für daraus entstandene Eigeninitiative der Schüler sind: Anti-Mobbing-Ansprechpartner in der Klasse finden, Reintegrationsteams bilden, klasseninterne Aktivitäten für die Pause überlegen, etc.

  • Die Anti-Mobbing-Prävention wird außerdem durch einen Projekttag zum Thema »Umgang mit digitalen Medien« von der Polizei unterstützt. Zusätzlich findet ein Workshop zum Thema »Vorurteile« statt, der von der Gruppe »MENSCH-Theater« durchgeführt wird.

  • Im Laufe des Schuljahres werden durch weitere Aktionen und Angebote, wie Theaterbesuche zu verschiedenen Präventionsthemen, die Zusammenarbeit mit den Streitschlichtern und Klassenpatenschaften die Themen und Erfahrungen der Anti-Mobbing-Prävention vertieft.

  • Unsere Präventionsarbeit wird durch den regen Austausch mit der Beratungslehrerin Frau Schäfer und den beiden Schulsozialarbeiterinnen, Frau Hengst und Frau Zgola unterstützt.

  • In Klasse 8 steht die Drogen- und Suchtprävention im Mittelpunkt. Gute Suchtprävention sollte auf einem Gesamtkonzept beruhen, da Einzelaktionen nicht nachhaltig sind und ihre gewünschte Wirkung häufig nicht erzielen. Deshalb werden in der Kompaktwoche des Kant-Gymnasiums Karlsruhe Inhalte zu den Themengebieten Alkohol, Rauchen, Stress und Online- und Mediensucht kompakt innerhalb einer Woche vermittelt. Viele Schüler*innen dieser Altersstufe haben sicherlich bereits Erfahrungen mit Alkohol, Nikotin oder anderen Drogen oder sind empfänglich für deren Konsum. Neben der Information und Aufklärung durch theoretische Projektarbeit soll darüber hinaus die Persönlichkeit der Schülerschaft gestärkt werden und bewusst gemacht werden, welche Herausforderungen ihnen gegenüber stehen und wie man mit ihnen umgehen kann. Daher besuchen die Schüler*innen auch die Jugend- und Drogenberatung in Karlsruhe, um die Institution kennenzulernen und ins Gespräch mit sogenannten Ex-Usern (ehemalig drogenabhängig) zu kommen.